Die Verbrennung fester Brennstoffe wie Holz oder Braunkohlebriketts gliedert sich in fünf Phasen:
1. Trocknung
2. Zündung
3. Pyrolyse (Entgasung)
4. Vergasung des festen Koksrückstands
5. Verbrennung der Ent- und Vergasungsprodukte
Die Dynamik der Holzverbrennung wird wesentlich von 4 Faktoren beeinflusst:
- dem Feuchtegehalt des Holzes; je geringer die Restfeuchte,
desto kürzer ist die Phase der Zündung und Trocknung und
desto höher der Heizwert.
- der Wärmezufuhr. Zur Trocknung und Zündung der
Holzscheite sind Zündhilfen (Würfel, Holzspäne o.ä.)
erforderlich. Sie sorgen für die nötige Grundglut.
- der Beschaffenheit des Brennraumes. Die Heiztechnik muss
so konstruiert sein, dass Holz bei 700 bis 1.000 °C
Umgebungstemperatur nahezu rückstandslos verbrennen kann.
- Eine vollständige Verbrennung zeichnet sich durch einen hohen
Wirkungsgrad und geringe Schadstoffemissionen aus.