Holz verbrennt am Besten auf dem Boden eines ausschamottierten Feuerraums. Sollte ein Rost vorhanden sein, ist die Abregelung der Primärluftzuführung durch den Rost notwendig. Nur wenn Holz im eigenen Glutbett liegt, werden die hohen Temperaturen erreicht, die für einen schadstoffarmen Betrieb bei gleichzeitig optimaler Energieausbeute notwendig sind. Bedenken Sie: Das Holz erhitzt, entgast und diese Gase verbrennen und liefern damit Heizenergie.
Für das Anheizen benötigen Sie Anfeuerholz. Dafür eignet sich sehr gut fein gespaltenes Tannen oder Fichtenholz. Erhältlich auch im Brennstoffhandel als extra trockene Sackware.

Es gilt so schnell wie möglich den Ofen auf „Temperatur“ zu bringen! Bewährt hat sich folgender Ablauf:

Zünden Sie das Holz ruhig von Oben an und lassen die Flamme nach Unten durchbrennen. Dadurch kommt der Brennraum sehr rasch auf Betriebstemperatur.
Jetzt sollte das Anfeuerholz mit langer gelber Flamme abbrennen.
Sobald ausreichend Grundglut entstanden ist, können größere Scheite nachgelegt werden.

Übrigens kann ein Holzbrandofen statt mit Stückholz auch mit Holzbriketts befeuert werden.

Auch in der Ausbrandphase darf die Luftzufuhr nicht vollständig gedrosselt werden. Sonst besteht die Gefahr dass sich Schwellgas oder Kohlenmonoxid bildet. Eine gute Verbrennung in der Ausbrandphase erkennt man wieder an der langen gelben Flamme.

Ob Sie umweltschonend und emissionsmindernd gefeuert haben, können Sie an der Farbe der Asche erkennen. Ist sie fein und weiß, war die Verbrennung sauber. Ist die Asche dunkel und grob, ist das Holz unvollständig verbrannt.